Induktionsherd Test

Induktionskochfeld Test – Damit du dein Kochfeld findest

Wenn du gerne und viel kochst, dann ist deine Küche sicherlich auch so eingerichtet und aufgeteilt, dass du alles griffbereit hast. Jedoch vergessen viele, dass auch das Kochfeld einen großen Einfluss darauf hat, wie schnell die verschiedenen Mahlzeiten fertiggekocht sind. Mit einem Induktionskochfeld kannst du nicht nur schnell, sondern auch energiesparend und komfortabel kochen. Als Laie erkennt man allerdings nicht sofort den Unterschied zwischen einem normalen Cerankochfeld und einem Induktionskochfeld. Der Unterschied besteht in der Technik, die sich unter der Keramikplatte befindet. Damit du dennoch das für dich optimale Kochfeld finden kannst, ist es ratsam dir eine Kaufempfehlung für Induktionskochfelder sowie ein Induktionskochfeld Ratgeber anzusehen. Hier kannst du einige praktische und hilfreiche Tipps finden, die dir bei deiner Entscheidung helfen können.

In diesem Artikel möchten wir dir die 6 besten Induktionskochfelder vorstellen. Dabei haben wir die verschiedenen Merkmale sowie die Vorteile und auch die Nachteile zusammengefasst. Ebenso kannst du in unserem Ratgeber viele praktische Tipps bei der Verwendung eines solchen Kochfeldes finden.

Wir haben zwar keine eigenen Tests durchgeführt, aber andere Portale verglichen. Sollte bei Stiftung Warentest oder Öko Test ein Induktionskochfeld Test vorhanden sein, so findest du dieses natürlich auch in unserem Artikel.

Inhaltsverzeichnis

Induktionskochfeld Test – Das sind die 6 besten Induktionskochfelder

Platz 1: AEG HK634250XB Autarkes Kochfeld

Platz 2: Bosch Serie 6 PIE631FB1E Einbau-Induktionskochfeld

Bosch Serie 6 PIE631FB1E Einbau-Induktionskochfeld, Schwarz*
Bosch Serie 6 PIE631FB1E Einbau-Induktionskochfeld, Schwarz
Preis: € 355,00
Zum Angebot*
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

Platz 3: Bauknecht CTAI 9640 IN Induktions Kochfeld

Platz 4: Siemens EX645FXC1E iQ700 Kochfeld Elektro

Platz 5: Neff Autarkes Kochfeld

Platz 6: Sharp KH-6I19FT00-EU Induktionskochfeld

Der Induktionskochfeld Ratgeber – Das solltest du wissen

Was bezeichnet man als Induktionskochfeld?

Du kannst als Induktionskochfeld alle Kochfelder bezeichnen die sowohl freistehend als auch eingebaut sind. Ein solches Kochfeld kannst du nicht sofort von einem Glaskeramikkochfeld unterscheiden. Allein von der Optik sehen sich diese beiden Kochfelder sehr ähnlich. Das liegt daran, dass beide Arten von Kochfeldern aus einem Glaskeramik bestehen. Man kann daher keinen Unterschied sehen, wenn das Kochfeld ausgeschaltet ist. Allerdings kannst du in der Technik starke Unterschiede feststellen.

Wie kannst du auf einem Induktionskochfeld kochen?

Damit du dieses Kochfeld nutzen kannst, ist zuerst eine Stromversorgung wichtig. Anders als bei herkömmlichen Kochplatten, verwendet eine Induktionsplatte keine Heizspirale oder ein Heizelement mit Infrarot. Unter den Kochzonen kannst du Induktiosspulen finden. Diese sorgen dafür, dass nur der Topf oder die Pfanne Hitze abgekommen. Das bedeutet, dass die Kochplatte selbst keine Hitze abbekommt und kalt bleibt. Natürlich gibt der Topf oder die Pfanne Hitze an die Platte ab, aber dabei handelt es sich um Strahlungswärme. Somit bleibt der Weg über eine heiße Herdplatte erspart.

Durch diese Erhitzung des Geschirrs kannst du mit einem Induktionskochfeld energieeffizienter kochen und die Zubereitung geht deutlich schneller.

Wenn du genauer wissen möchtest, wie ein solches Induktionsfeld funktioniert, dann musst du dich mit der Physik der Induktion auseinandersetzen.

Du kannst unter der Glaskeramikfläche eine Spule finden. Sobald diese mit Strom verbunden ist, entsteht ein Magnetfeld. Dieses Feld kannst du weder sehen noch eine Temperatur spüren. Allerdings reagiert dieses Magnetfeld mit einigen Metallen. Das bedeutet, der Topfboden reagiert mit dem Magnetfeld, wodurch sich alle freien Elektronen in dem Topfboden anfangen zu bewegen. Durch diese kreisförmige Bewegung entsteht Wärme. Diese Wärme sorgt dafür, dass sich dein Topf erhitzt und du Speise erwärmen oder kochen kannst. Allerdings kannst du aufgrund dieser Funktionsweise nur spezielles Geschirr zum Kochen verwenden. Du musst darauf achten, dass du Material verwendest, welches mit der Spule unter der Glaskeramikplatte reagiert.

Sobald du das passende Geschirr für ein Induktionsherd verwendest, ziehen diese das Magnetfeld an. Dadurch können die Strahlen des Magnetes wirklich am Boden des Topfes ankommen und verschwinden nicht zu den Seiten hin.

Welche Geschichte hat das Kochfeld mit Induktion?

Wie du erkennen kannst, ist ein physikalisches Prinzip für die Funktion verantwortlich. Dieses Prinzip ist im Jahr 1831 entdeckt worden. Allerdings ist diese Funktion zu dieser Zeit nicht zum Kochen verwendet worden. Vielmehr war dies eine Entdeckung durch Experimente. Allerdings sind schnell einige Geräte entwickelt worden, die durch Induktion auch für das Kochen eigneten. Beispielsweise sind bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts die ersten Kochplatten patentiert worden. Erst im Jahr 1933 sind die ersten Induktionsherde vorgestellt worden.

Erst 1970 hat der Westinghouse Konzert solche Herde hergestellt. Jedoch sind diese Modelle nicht viel verkauft worden, da man extra Geschirr benötigte und die Anschaffungskosten sehr hoch waren. Die ersten Großküchen haben gegen Ende des Jahres 1970 den Induktionsherd für sich entdeckt. Das ist bis heute so geblieben. Du kannst in der Gastronomie bis heute diese Kochfelder finden. Allerdings ist diese Art von Herd bis zu einem bestimmten Zeitpunkt nur für Kochprofis geeignet gewesen. Das lag besonders an den hohen Anschaffungskosten. Jedoch haben sich diese Herde einen Weg in die privaten Haushalte gebahnt. Der Grund für die kleine Anzahl an Induktionsherden in den privaten Haushalten lag vor allem an den Kosten sowie dem extra Geschirr, welches man benötigt.

Doch die Preise sind aufgrund verschiedener Faktoren gesunken. Dadurch kann man die Induktionskochfelder mittlerweile häufiger finden. Allerdings sind diese immer noch höher als bei einem herkömmlichen Kochfeld. Hierbei sollte man allerdings überlegen, dass man einiges an Zeit sowie Energie einsparen kann, wenn man diese Art von Kochplatte verwendet.

Was den Verkauf von Induktionskochfeldern angeht, sind die Franzosen bis heute an erster Stelle. Im Jahr 2017 hatte Frankreich mehr als 55 % des Marktanteils.

Diese Vorteile und Nachteile kannst du bei einem Induktionskochfeld finden

Vorteile
  • Leichte Reinigung
  • Energieeffizient einsparen von Stromkosten
  • Sicher, da sich die Platte nicht erhitzt
  • Schnellere Reaktion der Herdplatte
  • Genaue Temperaturregelung möglich
Nachteile
  • Bei nicht gebrauch wechselt der Herd in einen Standby-Modus und verbraucht geringe Strommengen
  • Hohe Anschaffungskosten
  • Separates Kochgeschirr nötig

Wichtige Fragen und Antworten zu dem Induktionskochfeld

Autarkes Kochfeld – Was ist das?

Diesen Begriff bekommst du sehr schnell zu lesen, wenn du ein Induktionskochfeld kaufen möchtest. Es handelt sich dabei um ein Kochfeld, welches du unabhängig von dem Backofen in deiner Küche einbauen kannst.

Kann ich einen Einbauherd ein Induktionskochfeld anschließen?

Wenn du vorher ein herkömmliches Glaskeramikkochfeld verwendet hast, kannst du in der Regel ein Induktionskochfeld nachrüsten. Solltest du dich für ein autarkes Kochfeld entscheiden, musst du dir darüber keine Gedanken machen. Allerdings musst du in diesem Fall sicherstellen, dass auch dein Backofen dieses Merkmal besitzt und du diesen unabhängig von dem Kochfeld nutzen kannst.

Wenn du sowohl eine neue Herdplatte als auch einen neuen Backofen benötigst, dann ist es ratsam Geräte zu kaufen die beide autark sind. Somit kannst du die einzelnen Komponenten nachkaufen, sollte einer Defekt sein.

Welches extra Geschirr benötigst du für dein neues Kochfeld?

Wie du bereits gelesen hast, kannst du ein Induktionskochfeld nur mit dem richtigen Geschirr verwenden. Im Prinzip kannst du jedoch jeden Topf oder jede Pfanne verwenden, die eine elektrische Leitfähigkeit besitzen. Damit du das beste Ergebnis bekommst, solltest du darauf achten, dass das Geschirr einen ferromagnetischen Boden besitzt. Du kannst Geschirr aus

  • Kupfer
  • Aluguss
  • Edelstahl
  • Aluminium

nicht verwenden. Achte darauf, dass dein neues Geschirr aus

  • Gusseisen
  • Stahlemaille
  • Eisen

hergestellt ist.

Du kannst induktionsfähiges Geschirr an einem Symbol auf dem Boden erkennen. Hierbei handelt es sich um ein Quadrat, in dem ein Drahtwendel von einer Spule zu erkennen ist.

Du kannst schnell und einfach herausfinden, ob du dein jetziges Geschirr ebenfalls verwenden kannst. Hierfür benötigst du nur einen Magneten. Wenn diese an dem Boden deines Topfes oder deiner Pfanne haftet, ist das Geschirr für das Induktionskochfeld geeignet.

Welcher Unterschied besteht zwischen einem Cerankochfeld und einem Glaskeramikkochfeld?

Du kannst bei einem Induktionskochfeld zwischen einer Glaskeramikoberfläche oder einer Ceranoberfläche wählen. Bei beiden Oberflächenarten handelt es sich um dasselbe Material. Es handelt sich bei Ceran vielmehr um einen Markennahmen.

Kannst du auch eine andere Oberfläche wählen?

Bei der Oberfläche eines Induktionskochfeldes muss es sich um ein Material handeln, welches sich nicht von dem Magnetfeld beeinflussen lässt. Dennoch muss das Magnetfeld durch die Oberfläche gelangen. Hierfür ist Glaskeramik das beste Material, denn dieses erfüllt alle Voraussetzungen. Allerdings ist in der Theorie auch ein anderes Material, wie beispielsweise Naturstein möglich.

Welche Wattanzahl ist für ein Induktionskochfeld nötig?

In der Regel kannst du bei diesen Kochfeldern eine Leistung von 2-4 kW finden. Wenn du die sogenannte Boosterfunktion verwendest, dann beträgt die Leistung ca. 7,5 kW. Daher ist die Wattanzahl abhängig von deiner Nutzung. In der Regel benötigst du als Hobbykoch nicht mehr als 2-2,5 kW. Wenn das Kochfeld jedoch in einer Gastronomie aufgestellt ist, dann ist eine Leistung von bis zu 4 kW nötig.

Welcher Stromanschluss ist für die Installation nötig?

Dies ist bei jedem Gerät unterschiedlich. Du solltest daher genau auf die Bedienungsanweisung achten. Einige moderne Induktionskochfelder kannst du an eine normale Steckdose anschließen. Jedoch gibt es auch einige Modelle, die Starkstrom benötigen. Hier solltest du einen Fachmann zur Rate ziehen und diesen bitten, das Kochfeld zu installieren. Ebenso solltest du darauf achten, um welche Art von Kochfeld es sich handelt. Wenn du das Kochfeld direkt an deinen Herd anschließen musst, solltest du ebenfalls einen Fachmann hinzuziehen.

Was ist mit einer automatischen Topferkennung gemeint?

Die Topferkennung kannst du bei vielen Induktionskochfeldern finden. Das bedeutet, das Kochfeld aktiviert sich erst dann, wenn du einen entsprechenden Topf daraufgestellt hast. Sobald du den Topf von dem Kochfeld entfernst, schaltet sich dieses ab.

Was ist mit Powerboost gemeint?

Die Boostfunktion kannst du bei modernen Induktionskochfeldern finden und einschalten. Hier erfolgt das Erhitzen sehr schnell. Für scharfes Anbraten ist diese Funktion beispielsweise sehr nützlich. Zusätzlich schaltet sich diese Funktion automatisch wieder ab.

Kann durch ein Induktionskochfeld die Gesundheit beeinträchtigt werden?

Wenn du ein Induktionskochfeld nutzt, dann ist dieses in der Regel sicher. Insbesondere, da das Verbrennungsrisiko durch eine heiße Herdplatte verringert ist. Allerdings sollten folgende Personen ein solches Kochfeld nicht verwenden:

  • Schwangere
  • Personen mit einem Herzschrittmacher
  • Personen mit einem elektronischen Implantat

Auch wenn du die Magnetstrahlen nicht siehst, können diese durch deinen Körper gelangen. Bei modernen Induktionskochfelder ist die Abstrahlung sehr gering. Es ist jedoch sehr wichtig, dass du Rücksprache mit deinem Arzt hältst, wenn du einen Herzschrittmacher oder ein elektronisches Implantat besitzt. Es kann vorkommen, dass sich diese durch die Strahlung beeinflussen lassen. Bei Schwangeren ist es wichtig, dass diese einen Abstand zu dem Kochfeld wahren. Dieser sollte ca. 15 cm sein.

Solltest du schwanger sein und aufgrund deines Berufes mit Induktionskochfeldern in Berührung kommen, ist es ratsam Rücksprache mit deinem Arzt zu halten. Es ist zwar wissenschaftlich nicht nachgewiesen, dass du oder dein Kind Schaden erleiden können, jedoch kann dies auch nicht komplett ausgeschlossen werden.

Welche Ausstattung hat ein Induktionskochfeld?

Du kannst bei einem Induktionskochfeld einige Merkmale in der Ausstattung finden, die das Kochen für dich einfach und komfortabel machen. In den nächsten Absätzen kannst du die wichtigsten Merkmale nachlesen:

Die Bedienelemente

Du kannst dein Kochfeld mit einer sogenannten Touch-Elektronik bedienen. Die Felder dafür findest du auf dem Glaskeramikfeld. Für die Bedienung benötigst du in der Regel nur einen Finger. Das ist natürlich für das Kochen sehr praktisch. Auch die Slider-Bedienung kannst du so nutzen. Damit kannst du die Temperatur einstellen und musst dafür nur mit dem Finger über das entsprechende Feld fahren. Einige Modelle bieten dir auch ein Touch-Display. Ebenso gibt es Modelle, bei denen du die Bedienelemente entfernen kannst.

Der Timer

Hierbei handelt es sich um die Grundausstattung. Du kannst hier entweder eine Stoppuhr, eine CountUp Funktion, einen Kurzzeitwecker oder eine Countdown Funktion finden. Ebenso kannst du bei einigen Modellen eine Ausschaltfunktion nutzen.

Die Automatik Kochzonen

Diese Kochzonen sind mit Ankochfunktionen ausgestattet. Das bedeutet, die Temperatur stellt sich automatisch herunter, wenn du etwas bei hoher Temperatur angekocht oder angebraten hast.

Die Warmhaltefunktion

Wenn du deine zubereiteten Speisen nicht sofort verwenden kannst, ist diese Funktion sehr praktisch. Diese kannst du bei vielen Induktionskochfeldern finden. Der Topf bleibt bei einer niedrigen Temperatur auf der Kochzone und das Essen bleibt warm. Du kannst mit dieser Temperatur auch Lebensmittel schmelzen.

Die Booster Funktion

Diese Funktion sorgt dafür, dass du mehr Power sowie mehr Leistung bekommst. Dies ist besonders für das Anbraten oder Ankochen sinnvoll. Du kannst mit dieser Funktion Zeit sparen sowie größere Mengen Wasser oder andere Flüssigkeiten aufkochen.

Die Move Funktion

Diese Funktion ermöglicht es dir, die Kochzonen in drei Bereiche mit unterschiedlichen Temperaturen aufzuteilen. So kannst du beispielsweise in der vorderen Zone Lebensmittel anbraten oder ankochen und anschließend in der Mitte bei mittlerer Temperatur garen. Ganz hinten kannst du dann deine zubereitete Mahlzeit warmhalten lassen. Durch die Topferkennung schalten sich die Bereiche auch nur dann ein, sobald sich der Topf in der entsprechenden Zone befindet.

Die Restwärmeerkennung

Auch wenn sich das Feld selbst nicht erwärmt, kann sich das Glaskeramikfeld durch den Topf erhitzen. Daher ist eine Restwärmeanzeige sehr nützlich, damit du das Risiko einer Verbrennung verringern kannst.

Die reStart oder Stop & Go Funktion

Du weist selbst, dass auch beim Kochen des Öfteren Ablenkungen vorkommen oder du zwischendurch etwas anderes erledigen musst. Mit der reStart oder Stop & Go Funktion kannst du jede einzelne Kochzone in den Standby-Modus versetzen. Hierfür benötigst du wieder nur einen Finger. Danach kannst du den Kochvorgang wie gewohnt fortsetzen. Diese Funktion ist auch für die Reinigung sehr nützlich. Wenn dir etwas übergekocht ist und die das Kochfeld schnell zwischendurch reinigen möchtest, kannst du ebenfalls diese Funktion verwenden.

Die Kindersicherung

Eine Kindersicherung ist immer nützlich. Dadurch stellst du sicher, dass deine Kinder das Kochfeld nicht einschalten oder andere Einstellungen vornehmen. Die Kindersicherung lässt sich bei den meisten Modellen einfach ein- und ausschalten.

Die Topferkennung

Diese Funktion konntest du bereits in diesem Artikel kennenlernen. Es handelt sich dabei um die Funktion, dass sich die Kochzone erst dann einschaltet, wenn du einen Topf oder eine Pfanne daraufstellst.

Die Topfgrößenerkennung

Diese Funktion sorgt dafür, dass sich das Magnetfeld nur in dem Bereich aktiviert, in der sich dein Topf befindet. In den meisten Fällen kannst du auf deinem Feld ein Kreuz erkennen, auf welches du dein Kochgeschirr mittig platzierst. Durch diese Funktion kannst du viel Energie einsparen.

Gibt es Alternativen zu einem Induktionskochfeld?

Mit einem Induktionskochfeld bekommst du ein modernes sowie innovatives Küchengerät. Ebenso kannst du von vielen Vorteilen profitieren. Durch die Energieeffizienz sowie die Schnelligkeit, kommt an ein Induktionskochfeld kein Glaskeramikkochfeld mit einem Infrarot Heizelement heran. Auch herkömmliche Kochfelder benötigen viel länger, um die Kochzone zu erwärmen. Auch wenn ein modernes Glaskeramikkochfeld für das Kochen ausreichend ist, bietet dieses keine Alternative zu dem Induktionskochfeld.

Allerdings kann man eine Alternative zu einem Induktionskochfeld finden. Hierbei handelt es sich um ein Gaskochfeld. Auch hier kannst du Energie sparen und von de Schnelligkeit profitieren. Allerdings ist bei einem Gaskochfeld der Gasanschluss ein Nachteil. Dieser ist nicht bei jedem vorhanden. Auch wenn du das Kochfeld mit einer Gasflasche bedienst, dann musst du diese regelmäßig wechseln. Auch die Reinigung ist ein Nachteil bei einem Gaskochfeld.

Du kannst dich nicht zwischen einem Induktionskochfeld und einem Gaskochfeld entscheiden? Du kannst auch eine Kombination aus beidem nutzen. Diese wird von einigen Herstellern angeboten.

Wie pflegst du dein neues Induktionskochfeld?

Die Reinigung eines solchen Kochfeldes ist sehr leicht. Dennoch solltest du einiges beachten:

  • Wenn beim Kochen nichts übergekocht ist, dann musst du nur die Oberfläche mit einem weichen und feuchten Tuch abwischen. Hierfür sind Mikrofasertücher sehr gut geeignet.
  • Ist dir beim Kochen etwas übergekocht, dann kannst du die Stop & Go Funktion nutzen und während des Kochens eine zwischenzeitliche Reinigung durchführen. Hierfür musst du nur ein feuchtes Tuch verwenden und das Übergekochte abwischen. Danach kannst du den Kochvorgang fortsetzen.
  • Wenn du nach dem Kochen leicht Verschmutzungen entdeckst, dann kannst du diese ebenfalls mit einem feuchten und weichen Tuch abwischen. Verzichte in jedem Fall auf Spülmittel und einen scheuernden Schwamm.
  • Bei hartnäckigen Verschmutzungen kannst du einen Ceranfeldschaber nutzen und die Verschmutzungen vorsichtig entfernen.
  • Mit einem Glasreiniger kannst du dafür sorgen, dass dein Glaskeramikfeld glänzt.
Etwas Essig oder Zitronensaft können ebenfalls wahre Wunder wirken. Hierfür musst du nur einige Spritzer in warmes Wasser geben und dein Induktionskochfeld damit reinigen. Alternativ kannst du auch einen speziellen Ceranfeldreiniger nutzen, den du im Handelt kaufen kannst.

Welches Zubehör gibt es für das Induktionskochfeld?

Du kannst einige Zubehörteile für dein neues Kochfeld finden. Dazu gehört natürlich das passende Kochgeschirr. Dich es gibt noch weitere Teile, die für dich nützlich sein können.

Die Adapterplatten

Hiermit kannst du dein Geschirr induktionsfähig machen. Es handelt sich dabei um eine dünne Platte, die mit einem Griff versehen ist. Diese stellst du zwischen die Kochzone und deinen Topf. Diese Platte erhitzt sich und leitet die Wärme an deinen Topf weiter.

Die Herdabdeckplatten

Mit diesen Platten kannst du dein Kochfeld vor Kratzern und Ähnlichem schützen, wenn du gerade nicht am Kochen bist. In einem solchen Fall kannst du diese Fläche als Arbeitsfläche nutzen. Es gibt eine große Auswahl an Herdabdeckplatten, sodass auch für deinen Geschmack das passende zu finden ist.

Das Herdschutzgitter

Du findest zwar bei modernen Induktionskochfelder eine Kindersicherung ebenso ist das Risiko sich zu Verbrennen sehr gering, dennoch ist Vorsicht bei Kindern geboten. Mit einem Herdschutzgitter kannst du dafür sorgen, dass dein Kind nicht an die Töpfe oder Pfannen auf dem Herd gelangt.

Der Spritzschutz

Beim Kochen kommt es zu Spritzern das ist vollkommen normal. Mit einem Spritzschutz kannst du dafür sorgen, dass nicht deine komplette Küche von Fettspritzern oder Ähnlichem übersät ist. Diesen Schutz stellst du um deine Pfanne oder den Topf und kannst diesen leicht reinigen.

Der Glasschaber

Mit einem Glasschaber kannst du das Induktionskochfeld reinigen, sollten hartnäckige Verschmutzungen auftreten. Hierbei musst du nur darauf achten, dass dieses Gerät eine sehr starke Klinge besitzt.

Der Wasserkessel

Einige möchten auf das Pfeifen des Wasserkessels nicht verzichten. Mittlerweile kannst du auch einen Wasserkessel kaufen, der induktionsfähig ist.

Die Grillplatten

Damit du dieses Zubehör nutzen kannst, ist eine Flächeninduktionszone nötig. Du kannst aber auch zwei Kochfelder verwenden, die hintereinander liegen. So kannst du auch auf deinem Induktionskochfeld grillen.

Das solltest du bei dem Kauf eines Induktionskochfeldes beachten

Wenn du dich für ein solches Kochfeld entschieden hast, dann solltest du einige Punkte beim Kauf beachten. Diese möchten wir dir hier näher zeigen.

Ein autarkes Kochfeld oder nicht?

Wenn du dein Kochfeld unabhängig von deinem Backofen verwenden möchtest, dann ist ein autarkes Kochfeld für dich geeignet. Dabei musst du allerdings prüfen, ob dein Backofen ebenfalls autark ist.

Wenn du einen Backofen und ein Kochfeld benötigst, dann solltest du dich für zwei autarke Geräte entscheiden. So kannst du die einzelnen Komponenten austauschen, wenn eines davon defekt ist.

Welche Wattanzahl benötigst du?

Wenn du das Induktionskochfeld nur für private Zwecke benötigst, dann reicht eine Leistung von 2-2,5 kW aus.

Welchen Stromanschluss benötigst du?

Du kannst dein neues Kochfeld mit einem Schuko-Stecker oder mit dem Starkstrom verbinden. Ein autarkes Kochfeld kannst du in der Regel ohne Hilfe anschließen. Bei der Verwendung von Starkstrom oder dem Anschluss an einen vorhandenen Backofen solltest du einen Fachmann beauftragen.

Solltest du das Kochfeld einbauen oder freistehend nutzen?

Es gibt viele Modelle, die sich sehr gut für den Einbau eignen. Das bedeutet, du kannst diese über den Backofen montieren oder unabhängig von diesem Gerät. Allerdings muss es sich um ein autarkes Kochfeld handelt. Du kannst dich aber auch für ein Modell entscheiden, welches freistehen ist. Dieses ist für Campingurlaube oder andere Gelegenheiten ideal. Es handelt sich dabei um eine Kochplatte, die du transportieren kannst.

Wie hoch sollte die Anzahl der Kochzonen sein?

In der Regel bekommst du Einbaukochfelder mit 4 Kochzonen. Dabei kannst du auch Modelle finden, die sogenannte Mehrzweckkochzonen besitzen. Auf diesen kannst du Bräter oder Ähnliches verwenden. Bei freistehenden Kochfeldern bekommst du in der Regel eine oder zwei Kochzonen geboten. Bei der Anzahl der Kochzonen kommt es immer darauf an, für welche Personenanzahl du kochst.

Die Ausstattung

Bei der Ausstattung kommt es immer auf die eigenen Vorstellungen an. Es gibt Hobbyköche, die viele Funktionen nutzen möchten. Andere finden eine einfache Bedienung sinnvoller. Eine Kindersicherung kann für jeden nützlich sein. In diesem Artikel konntest du bereits einige Merkmale für die Ausstattung kennenlernen und kannst daher individuell entscheiden, welche davon für dich wichtig sind.

Die Sicherheit

Die Sicherheit ist das wichtigste beim Kauf eines Induktionskochfeldes. Du solltest immer auf ein TÜV geprüftes Gerät achten. Ebenso sind ein Überhitzungsschutz sowie eine Abschaltautomatik sinnvoll.

Induktionskochfeld Test – Das sagen Stiftung Warentest und Öko Test

Zu welchem Ergebnis ist Stiftung Warentest beim Induktionskochfeld Test gekommen?

Bereits 2015 hat Stiftung Warentest Induktionskochfelder getestet. Du kannst dir das Ergebnis dort auf der Webseite von Stiftung Warentest ansehen.

Hat Öko Test ebenfalls Induktionskochfelder getestet?

Öko Test hat noch keinen Test zu Induktionskochfeldern durchgeführt.

K&H® 4 Zonen Glaskeramikkochfeld 59cm Elektro Autark rahmenlos NC-7206*
K&H® 4 Zonen Glaskeramikkochfeld 59cm Elektro Autark rahmenlos NC-7206
Preis: € 136,90
Zum Angebot*
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

About the author

Seid 8 Jahren arbeite ich als Köchin. Für mich stehen gute Geräte und eine gesunde Ernährung im Vordergrund. Beim Kochen benötigt es manchmal besondere Küchengeräte und ich möchte dir mit meinen Ratgebern und Vergleichen helfen, dass du dich für die richtigen Produkte entscheiden kannst.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.